„Eine Aneignung der Aneignung“

 

 

Aneignung von Werken zeitgenössischer Künstler,innen 

Für das Projekt „Subduktive Massnahmen ZBO/052004“, Kunsthalle Bonn / Barbarastollen, Freiburg, bat Adi Hoesle im Jahr 2004 50 Gegenwartskünstler,Innen aus Deutschland ihm eines ihrer Werke zur Verfügung zu stellen, das sie selbst vor Ort (in ihrem Atelier) in Edelstahlbehälter einbringen sollten. Diese wurden unmittelbar danach vor Ort verschlossen und verplombt. Danach wurden die mit Kunstwerken gefüllten und verschlossenen Behälter in der Bundeskunsthalle gezeigt, bevor sie im Zentralen Bergungsort der BRD für die nächsten 1500 Jahre eingelagert wurden.

Mit diesem konzeptuellen Schachzug erhielten die Werke qua definitionem den Status „Deutsches Kulturgut“ und sind unter Sonderschutz der UNESCO gestellt worden.

Katalog „Index“, 2004, Salon Verlag, Köln

 

 

Basierend auf diesem Projekt, zeigt Adi Hoesle im Haus am Lützowplatz in Berlin 50 Fotos auf denen jeweils die Künstlerin oder der Künstler, die an diesem Projekt teilgenommen hatten, in dem Moment zu sehen sind, in dem sie ihre Arbeit in die bereitgestellten Edelstahlbehälter stecken.

Parallel läuft auf einem an die Wand montierten Monitor ein Livestream in den sog. ZBO, den Zentralen Bergungsort der Bundesrepublik Deutschland. Darauf ist der Kamerablick auf die 50 Behälter mit den seit 2004 der visuellen Rezeption entzogenen Kunstwerken im Barbarastollen zu sehen. 

 

Die „Einlagerung“ ist ein Beispiel der Inbesitznahme vorhandener Bilder/Werke als Methode künstlerischer Schaffensprozesse und Handelns. Die Arbeit wirft Fragen nach der Verfügbarkeit und Zugänglichkeit des Materiellen und des Immateriellen auf, sowie nach möglichen Rezeptionsmethoden. Aber auch nach Fragen zu Besitz, Eigentum und Copyright.

 

„Aneignung – Rezeptionsentzug – Enteignung“

 

   

„Eine Aneignung der Aneignung“

 

 

Aneignung von Werken zeitgenössischer Künstler,innen 

Für das Projekt „Subduktive Massnahmen ZBO/052004“, Kunsthalle Bonn / Barbarastollen, Freiburg, bat Adi Hoesle im Jahr 2004 50 Gegenwartskünstler,Innen aus Deutschland ihm eines ihrer Werke zur Verfügung zu stellen, das sie selbst vor Ort (in ihrem Atelier) in Edelstahlbehälter einbringen sollten. Diese wurden unmittelbar danach vor Ort verschlossen und verplombt. Danach wurden die mit Kunstwerken gefüllten und verschlossenen Behälter in der Bundeskunsthalle gezeigt, bevor sie im Zentralen Bergungsort der BRD für die nächsten 1500 Jahre eingelagert wurden.

Mit diesem konzeptuellen Schachzug erhielten die Werke qua definitionem den Status „Deutsches Kulturgut“ und sind unter Sonderschutz der UNESCO gestellt worden.

Katalog „Index“, 2004, Salon Verlag, Köln

 

 

Basierend auf diesem Projekt, zeigt Adi Hoesle im Haus am Lützowplatz in Berlin 50 Fotos auf denen jeweils die Künstlerin oder der Künstler, die an diesem Projekt teilgenommen hatten, in dem Moment zu sehen sind, in dem sie ihre Arbeit in die bereitgestellten Edelstahlbehälter stecken.

Parallel läuft auf einem an die Wand montierten Monitor ein Livestream in den sog. ZBO, den Zentralen Bergungsort der Bundesrepublik Deutschland. Darauf ist der Kamerablick auf die 50 Behälter mit den seit 2004 der visuellen Rezeption entzogenen Kunstwerken im Barbarastollen zu sehen. 

 

Die „Einlagerung“ ist ein Beispiel der Inbesitznahme vorhandener Bilder/Werke als Methode künstlerischer Schaffensprozesse und Handelns. Die Arbeit wirft Fragen nach der Verfügbarkeit und Zugänglichkeit des Materiellen und des Immateriellen auf, sowie nach möglichen Rezeptionsmethoden. Aber auch nach Fragen zu Besitz, Eigentum und Copyright.

 

„Aneignung – Rezeptionsentzug – Enteignung“

 

   

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